Donnerstag, 1. August 2019

Gipfeltour auf den Piz Chavalatsch, 2.763 m

Helikopter über dem Piz Chavaltsch Die Panorama-Tour auf den Piz Chavlatsch im Fallaschkamm ist für uns ein nicht verschleißbares Must-do im Obervinschgau. Seit der letzten Tour und mehreren vorausgegangenen Touren (2013, 2014) sind bereits einige Jahre verstrichen, sodass heute ein Update fällig wurde. Der Fallschkamm trennt das Münstertal vom Suldental. Nach Norden läuft der Falaschkamm mit dem Glurnser Köpfl aus. Nach Süden reicht er bis zum Stilfser Joch. Bei klarem Wetter ist nach Osten die Ortlergruppe wie auf dem Präsentierteller zu besichtigen. Im Südwesten reicht die Aussicht bis zu Gipfeln der Berninagruppe. Perfekt war die Aussicht heute nicht. Entschädigt hat uns ein Bartgeier, der nur wenig über uns elegant durch die Luft schwebte. Im Nationalpark Stilfser Joch und im Schweizerischen Nationalpark wurden vor einigen Jahren mehrere Bartgeier ausgewildert, von denen wir heute zum ersten Mal einen in der Natur erleben. Auf dem Gipfel treffen wir am Zöllnerhaus einen Mitarbeiter des Nationalparks. Er warte auf einen Helikopter, der heute neue Bänke zum Gipfel transportiert, berichtet der Mitarbeiter. Die Aktion erleben wir Life in Farbe.
(15 km, 1050 Höhenmeter, 5 Std. Gehzeit) - Fotoserie

Mittwoch, 24. Juli 2019

Wanderung von Buffalora auf den Munt la Schera (2.586 m) im Schweizer Nationalpark

Wanderin auf dem Gipfelplateau Munt la Schera Unsere 3. Wanderung dieser Saison im Schweizerischen Nationalpark (digitaler Nationalparkatlas) nach Wanderungen am 19.07.2019 und am 22.07.2019 folgt der Wanderroute 15: Munt la Schera. Die Etappe 6 des Nationalpark-Panoramawegs 45 verläuft teilweise parallel, sie lässt jedoch den Gipfel aus. Die Wanderung über den Munt la Schera in den Livigno-Alpen erlaubt eine Überschreitung und kann von der Ofenpassstraße aus 2 Richtungen gegangen werden: vom Parkplatz 6 am Hotel Il Fuorn oder vom Parkplatz 10 am Gasthaus Buffalora, zwischen denen die Postbuslinie 811 verkehrt. Da wir nicht vom Busverkehr abhängig sein wollen und mit dem Auto von Glurns anreisen, starten wir an Buffalora und kehren auf gleichem Weg von dieser großartigen Panoramawanderung zurück (14 km, 2:40 Std. Anstieg, 2:05 Std. Abstieg, ca. 700 Höhenmeter). Der Post nutzt Begriffe des bünderromanischen Idioms der rätoromanischen Sprache, Amtsprache in Graubünden. - Fotoserie

Mittwoch, 22. August 2018

Gipfelwanderung vom Egghof (1.730 m) bei Taufers zum Tellakopf, 2.527 m

Aussichtsplattform auf dem Tellajoch, Tellakopf Tellakopf (2.527 m) Aussichtsplattform auf dem Tellajoch unter dem Tellakopf (2.527 m)

Vor einigen Tagen sind wir Etappe VIII des Rundwegs 360° Obervinschgau vom Egghof bei Taufers im Münstertal über das Tellajoch (2.358 m) gewandert und haben den Abstecher zum Tellakopf (2.527 m) ausgelassen (Post vom 16.08.2018). Den Tellakopf via Tellajoch holen wir heute mit einer Wanderung ab dem Egghof nach (2 Stunden ab Egghof). Trotz heute nicht gerade guter Fernsicht genießen wir ein attraktives Panorama und nehmen uns eine Rückkehr bei besseren Bedingungen vor. Als Rastplatz lädt eine erst jüngst auf dem Tellajoch installierte aufwändige Panoramaplattform ein. - Fotoserie (3:20 Std. Gehzeit, 800 Höhenmeter, 8,5 km, Schwierigkeit T1-T2)

Mittwoch, 8. August 2018

Vermoispitze reloaded

Gipfelkreuz Vermoispitze, 2.929 m Der Gipfel der Vermoispitze (2.929 m) im mittleren Vinschgau überragt die Talsohle um 2.200 m und bietet bei guter Fernsicht eine grandiose Aussicht über den süd-östlichen Alpenraum. 1.000 Höhenmeter übernimmt die Seilbahn von Latsch nach St. Martin im Kofel.(1) Die restlichen 1.200 m Höhendifferenz bis zum Gipfel sind zu Fuß auf 4,5 km Distanz zurückzulegen.(2) Die Gehzeit für den Aufstieg ist an der Bergstation der Seilbahn großzügig mit 3:40 Std. ausgewiesen.
Über mehr als 30 Jahre haben wir schon oft den Gipfel der Vermoispitze besucht und über einige der Touren im Blog berichtet, zuletzt 2014.(3) Den Aufstieg konnten wir regelmäßig in ca. 2:30 Std. bewältigen. Das war gestern. Leichtfüßigkeit am Berg, die ehemals selbstverständlich zu sein schien, hat sich über die Jahre verflüchtigt. Bei der Neuauflage der Wanderung dürfen wir heute den Aufstieg in 3:10 Std. genießen. - Fotoserie

Mittwoch, 30. August 2017

Herzogstand-Heimgarten-Überschreitung in den Bayerischen Voralpen

Wegweiser am Gratweg Wanderer am Heimgarten-Gipfel (1.790 m) Der Gratweg zwischen Herzogstand (1731 m) und Heimgarten (1790 ) in den Bayerischen Voralpen ist nicht einfach und darum selektiv, aber bei Schönwetter zieht die attraktive Route (Tourenbeschreibung) zahlreiche sportliche Wanderer an. Die Tour sind wir vor ca. 20 Jahren zuletzt gegangen, als wir noch deutlicher fitter waren und Seilbahnen oder Lifte prinzipiell vermieden haben, wenn immer es möglich war. Mittlerweile ist sparsamer Umgang mit Körnern angesagt. Seit fast 40 Jahren gehen wir auf den Herzogstand. Heute nutzen wir zum ersten Mal die Herzogstandbahn (6,50 € pP Seniorentarif) und ersparen 800 m Anstieg ab Walchensee. Von der Bergstation erreichen wir den Gipfel in 35 Min.. Das Panorama ist überwältigend, aber die Sicht ist bei fast wolkenfreiem Himmel nicht klar. Highlight der Tour ist der luftige Gratweg zwischen Herzogstand und Heimgarten (1:30 Std.). In der Kategorie T3 lt. SAC-Wanderskala erfordert der Weg Bergerfahrung und Fitness. Erfahrung fällt uns leichter als Fitness. Für den Schlussanstieg zum Gipfel nutzen wir Reservekörner, die sich dank Seilbahn sparen ließen und für 1.000 m Abstieg vom Heimgarten benötigt werden. Am Gipfel liegt die heute gut besuchte bescheidene Heimgartenhütte. Der Kontrast zum Betrieb am Herzogstandhaus kann kaum größer ein. Auch nach ausgiebiger Rast ist der Abstieg (2:20 Std.) zum Walchensee kein Spaziergang, aber er bereitet keine Probleme. Schön war's! (Ca. 500 m Anstieg, 1.300 m Abstieg, 4:25 Std. Gehzeit) - Fotogalerie

Donnerstag, 13. Juli 2017

Gipfeltour von der Seiser Alm auf den Plattkofel, 2.969 m

Plattkofel, Langkofel Mit einer Höhe von 2.969 m zählt der Plattkofel zu den leichteren Dolomitengipfeln um 3.000 m Höhe. Bestiegen sind wir den Gipfel 1990 als Intermezzo einer selbst geführten Hüttentour und waren vom Gipfelpanorama begeistert. In unserer Erinnerung ist der Anstieg auf der Normalroute ab der Plattkofelhütte (2.300 m) einfach und in wenig mehr als einer Stunde zu bewältigen. Im September 2015 wollten wir eine Jubiläumsbesteigung feiern, haben die Tour aber schließlich abgebrochen (Plattkofel-Wanderung September 2015). Bei stabilem Bergwetter eines Zwischenhochs nehmen wir heute einen neuen Anlauf und kehren kurz vor dem Gipfel um. - Fotogalerie


Freitag, 7. Juli 2017

Gipfeltour über die Seiser Alm auf den Schlern (2,.563 m) bei Panoramawetter

Wanderin auf dem Anstieg zum Schlerngipfel Der Schlerngipfel ist ein must-do unserer Aufenthalte in den westlichen Dolomiten. Die Tour ist mit 1200 m - 1300 m Höhendifferenz (jeweils im An-/Abstieg) kein Spaziergang, aber insbesondere bei gutem Wetter absolut lohnenswert. Heute ist das Wetter perfekt. Wir steigen vom Parkplatz am Spitzbühl-Sessellift über die Saltner Schwaige an und erreichen nach 2:40 Std. das Schlernhaus (2.457 m) auf dem weiten Schlernplateau. Eine Rast würde jetzt passen, aber wir verschieben sie bis zur Rückkehr vom 106 m höheren Gipfel, der in weiteren 20 Minuten zu erreichen ist. Trotz einiger Wölkchen ist die Fernsicht heute grandios. Der Andrang bleibt vorerst überschaubar, weil wir früh gestartet sind. Erst auf dem Rückweg kommt uns die Prozession entgegen. (2:40 Std. Schlernhaus, 3:00 Std. Gipfel, 2:25 Std. Rückweg ab Schlernhaus, 5:45 Std. Gesamtgehzeit) - Fotogalerie

Dienstag, 4. Juli 2017

Gipfeltour auf das Schwarzhorn (2.439 m) in den Fleimstaler Alpen

Blick vom Jochgrimm zum Weißhorn (2.317 m)Schwarzhorn (2.439 m)Schwarzhorn und Weißhorn, Zwillingsberge der Fleimstaler Alpen, sind als grandiose Aussichtsberge bekannt.(1) Eine Tour auf das Weißhorn (2.317 m) haben wir 2015 unternommen.(2) Das angekündigte gute Bergwetter möchten wir heute für den Gipfel des Schwarzhorns (2.439 m) nutzen. Da beide Gipfel relativ schnell zu erreichen sind, winkt bei günstigen Bedingungen die Option einer Doppel-Besteigung in ca. 4-5 Stunden. Erneut zeigt sich, wie wenig Verlass auf Wetterprognosen ist. Noch am Morgen sind perfekte Bedingungen vorhergesagt. Vor Ort empfangen uns dichte, dunkle Wolken, die bis unter das Gipfelniveau reichen. Aus östlicher Richtung steigt am Vormittag Nebel auf, wie wir ihn aus der Brenta kennen, der den Schwarzhorn-Gipfel buchstäblich vernebelt. Die berühmte Aussicht ist heute abgesagt. Nach mehr als einstündiger Anreise (3) wollen wir nicht nach einem Kaffee umkehren und beginnen den Anstieg trotz enttäuschender Bedingungen. - Fotogalerie

Freitag, 2. Juni 2017

Ben Nevis, der Berg der Berge in UK

Ben Nevis Seit 2005 besetzt der Ben Nevis einen Stammplatz in unserem Schottland-Programm (Fotogalerie September 2005). Ohne Gipfeltour auf den Ben Nevis (1.344m) ist eine Reise in den westlichen Highlands für uns unvollständig. Wer Einsamkeit sucht, sollte jedoch die Tour meiden. Obwohl selbst der 17 km lange Normalweg (Walkhighlands: Ben Nevis by the Mountain Path) mit mehr als 1.300m Höhenunterschied beschwerlich ist, wandern ca. 150.000 Hiker alljährlich auf den bis zu 8 Monate im Jahr verschneiten Gipfel. Die Aussicht bleibt meistens bescheiden, denn an 300 Tagen ist der Ben Nevis in Wolken gehüllt und nur selten niederschlagsfrei. In Ferienzeiten mutiert der Normalaufstieg an Wochenenden bei sonnigem Wetter zur Prozessionsstraße. Heute haben wir jedoch weder Ferienzeiten noch Wochenende und das Wetter fällt bestenfalls mittelprächtig aus. Trotzdem wollen hunderte Wanderer auf den Gipfel. Warum? Der Ben Nevis ist der höchste Berg in UK, damit der höchste Munro und ein absolutes Must-do für Munro-Sammler, ein Volkssport in UK. Munro-Bagging mag skurril sein, gefällt uns aber. Nebenbei bietet die Wanderung Einblicke in geologische Erdgeschichte. Nach 3:15 Std. Anstieg und 3:00 Std. Abstieg belohnt uns ein Bier im Ben Nevis Inn. - Fotogalerie Ben Nevis

Freitag, 19. August 2016

Gipfeltour Piz Lad (2.808 m) im Obervinschgau

Wanderer am Piz Lad, 2808 m Am Dreiländereck Italien-Schweiz-Österreich bietet der Piz Lad (rätoromanisch für 'breiter Gipfel) als nördlicher Endpunkt der Sesvennagruppe weite Aussichten über den Alpenraum der angrenzenden Länder. Bei günstigen Bedingungen reicht der Blick u.a. bis zur Zugspitze. Die Bedingungen sind jedoch heute ungünstig und fallen deutlich bescheidener aus, als die Prognose des Wetterportals der Provinz Bozen versprach. Von der Reschner Alm (2020 m) erreichen wir in 2 Stunden mit ca. 800 m Anstieg den Gipfel. Das Panorama bleibt versteckt. Vagabundierende Wolkenfetzen öffnen nur kurzfristige Ausblicke auf Reschensee, Alpenhauptkamm, Ortlerberge und Inntal. Vom Gipfelkreuz folgen wir dem großartigen Gratweg nach Süden, der alle Anstrengungen des Aufstiegs belohnt. Eine am Hang ruhende größere Herde Steinböcke interessiert sich für uns deutlich weniger als umgekehrt. Der Abstieg vom Grat ist nicht schwierig, aber teiweise steil und verlangt Konzentration auf rutschigem Untergrund. Auf halber Strecke mündet der Rundweg im Aufstiegsweg, auf dem wir zur Reschner Alm zurückkehren (4 Std. Gesamtzeit). Fotoserie der Tour

Freitag, 12. August 2016

Überschreitung Spitzige Lun (2.324 m) im Obervinschgau

Gipfel Spitzige Lun, 2324 m, Ortlerberge Über den Malser Hausberg Spitzige Lun (2324 m) sind wir schon oft gewandert und freuen uns jedes Jahr erneut auf diese Panorama-Tour im Obervinschgau, auf die uns heute Berliner Freunde begleiten. Ausgangsort unserer Überschreitung ist Matsch im Matschertal (ca. 2 Std., 700 Höhenmeter, Anreise von Mals Bahnhof mit dem Bus). Nach aussichtsreichem, unschwierigem Anstieg öffnet sich auf dem Gipfelplateau der Spitzigen Lun ein grandioses Panaroma über den Obervinschgau, die ihn umgebenden Seitentäler und auf weit über den Obervinschgau hinausreichende Gipfel.
Der Abstieg führt nach Planeil im Planeital (ca. 1:10 Std., 730 Höhenmeter). Von Planeil verkehrt eine Buslinie nach Mals, komplett wird die Runde für uns jedoch erst, wenn wir zu Fuß via Malser Oberwaal über Mals zum Falatschhof bei Glurns zurückkehren und dabei weitere 700 Höhenmeter Abstieg in ca. 2 Std. absolvieren. (Ca. 20 km Strecke, 700 m Anstieg, 1430 m Abstieg, 5:10 Std. Wegzeit) - Fotoserie der Wanderung

Sonntag, 7. August 2016

Südtirol 2016: Gipfelglueck am Piz Chavalatsch, 2.763 m

Piz Chavalatsch, Ortler, Suldental Vom Stilfser Joch verläuft in Richtung Norden zwischen Münstertal sowie Trafoi- und  Suldental der Fallatschkamm, der im vinschger Haupttal am Glurnser Köpfl ausläuft. Etwa in der Mitte dieses Bergkamms liegt der 2763 m hohe Piz Chavalatsch, ein relativ leicht zu ersteigender Wanderberg, auf dem die Grenze zwischen Schweiz und Italien verläuft. Der in Italien liegende Teil des Kamms ist im Nationalpark Stilfser Joch unter Schutz gestellt. Völlig zu Recht gilt der Piz Chavalatsch als eine der großartigsten Aussichtskanzeln im Vinschgau, weshalb es uns immer wieder auf den Gipfel zieht (Posts 3.09.2013, 31.07.2014). Der Parkplatz am Wildgehege (1740 m) oberhalb von Stilfs ist meistens gut besucht, verfügt aber über ausreichende Kapazität. Bei ca. 1100 Höhenmetern haben sich Fraktionen schnell sortiert. Die meisten Wanderer gehen im Trafoital zur Furkelhütte, 2153 m (420 Höhenmeter, 3,3 km) und genießen einen top Ortler-Blick. Zur 'Großen Oper' gerät  jedoch erst das 360° Panorama auf dem Piz Chavalatsch. Bei Bedingungen, wie wir sie heute antreffen, überblicken wir nahezu den halben Alpenraum, Ortler-Alpen inklusive. Wer heute das Gipfelplateau erreicht, verweilt lange. (2:40 Std. Anstieg, 2:05 Std. Abstieg, 1100 Höhenmeter). - Fotoserie der Wanderung

Donnerstag, 7. Juli 2016

Südtirol 2016: Gipfeltour auf die Kassianspitze (2581 m) in den Sarntaler Alpen

Dolomitenpanorama

Gipfel Kassianspitze, 2581m Gipfel Kassianspitze, 2581m Kapelle und Schutzhaus Latzfonser Kreuz unter dem Gipfel der Kassianspitze
Gestern sind wir östlich des Eisacktals in den westlichen Dolomiten gewandert (Post vom 6.07.2016). Heute wandern wir auf der Westseite des Eisacktals über das Latzfonser Kreuz zum Gipfel der Kassianspitze, 2581 m, im Ostkamm der Sarntaler Alpen.(1)
Fotogalerie der Tour

Dienstag, 28. Juni 2016

Südtirol 2016: Von der Villanderer Alm auf den Villanderer Berg

Granitglobus und Fernrohr auf dem Villanderer Berg

Nach 2 verregneten Tagen kündigte sich gestern auf der Wanderung zur Völseggspitze sonniges Wetter an (Fotoserie 27.06.2016). Wir nutzen die Wetterlage, um eine bereits im Vorjahr angegangene und wetterbedingt nicht beendete Wanderung auf den Villanderer Berg zu realisieren.(1) Auf der Prämiumntour von der Villanderer Alm über das Totenkirchl und den Totensee zum Panoramagipfel Villanderer Berg genießen wir heute Premiumwetter. Für die mittelschwere Tour mit ca. 800 m Höhenunterschied benötigen wir 4:15 Std. Gesamtgehzeit.(2) Fotogalerie Villanderer Berg

Freitag, 24. Juni 2016

Jubiläumstour auf die Benediktenwand (1801 m) - lang, anstrengend, immer wieder schön, heute zusätzlich heiß

Gipfel BenediktenwandGipfel Benediktenwand Auf der Reise nach Südtirol nutzen wir den Kurzaufenthalt in Murnau am Staffelsee für eine Jubiläumstour auf die Benediktenwand.(1) Aus allen Himmelsrichtung ist der Gipfel zu erreichen. Ein Spaziergang ist die Tour aus keiner Richtung. Bei Tageshitze von mehr als 30 Grad in der Niederung gehen wir den Normalweg ab Benediktbeuern, eine 22,6 km lange Rundtour mit mehr als 1.200 m Höhenunterschied jeweils im An- und Abstieg.(2)
Vom Parkplatz bei Mariabrunn wandern wir über die Kohlstattalm in 2.30 Std. zur Tutzinger Hütte (3) und weitere 1:55 Std. über den mit Drahtseilen gesicherten Ostgrat zum Gipfel.(4) Via Westgrat steigen wir zur Tutzinger Hütte ab (1:10 Std.), von der wir über die Söldneralm und durch das Lainbachtal zurückkehren (2:10 Std.). Hoch zufrieden, aber auch erschöpft ist die Hitzetour nach 7:45 Std. Gehzeit (8:30 Std. Gesamtzeit) beendet. Als Belohnung erwartet uns ein Verwöhnprogramm im Hotel Alpenhof. Dessen 'Wellness- Oase' können wir nach unserer Wellness-Tour nur belächeln. - Fotoserien: Benediktenwand - Murnau am Staffelsee - Hotel Alpenhof

Montag, 7. September 2015

Südtirol 2015: Gipfeltour auf das Weißhorn (2.317 m) über der Bletterbachschlucht in den Fleimstaler Alpen

Weißhorngipfel, 2.317 m
Eine Canyon-Wanderung in der Bletterbachschlucht (Post vom 31.08.2015) hat uns auf das Weißhorn in den Fleimstaler Alpen aufmerksam werden lassen. Die Höhe von 2.317 m ist nicht besonders imposant, aber weißer Dolomit des Gipfelaufbaus und ein Gipfelkreuz ziehen deutlich mehr Wanderer an, als der benachbarte Zwillingsgipfel des Schwarzhorns, dessen Gipfelaufbau rötlich-grauer Bozener Quarzporphyr dominiert. Die Besteigung beider Gipfel kann zu einer Tour verbunden werden, aber wir beschränken uns auf das Weißhorn und entscheiden uns für die kürzeste Aufstiegsoption, weil wir auf dem Rückweg nach Seis am Schlern eine Wanderung auf dem Steinegger Planetenweg unternehmen wollen (Post vom 7.09.2015).
Der kurze Aufstieg vom 1.989 m hohen Jochgrimm auf das 2.317 m hohe Weißhorn ist zwar teilweise steil, aber nicht schwierig. Nach nur 50 Minuten Anstieg ist das Gipfelkreuz erreicht. Die Aussicht vom Gipfelgrat ist jede Mühe wert. Um tiefer in die Bletterbachschlucht zu schauen, müssten wir noch eine Schleife anhängen, die wir für das nächste Jahr vormerken. - Fotogalerie

Sonntag, 30. August 2015

Südtirol 2015: Auftaktwanderung in Seis - Gipfeltour auf den Schlern, 2.563 m (Updata 10.08.2016)

Blick vom Schlern in Richtung Ortleralpen(?)
Auf unserer Rundreise durch Südtirol haben wir gestern unsere letzte Station erreicht und eine Ferienwohnung in der Villa Tilia in Seis am Schlern bezogen. Eine Wanderung auf den Schlern betrachen wir als 'Must-do'. Den Gipfel haben wir zuletzt vor 2 Jahren bei mäßigen Bedingungen bestiegen (Post vom 28.07.2013). Dank perfektem Sommerwetter brechen wir in diesem Jahr gleich am Tag nach der Ankunft zum Schlerngipfel auf. Frühaufsteher können mit eigenem Auto auf die Seiser Alm fahren. Ab 9:00 Uhr ist die Zufahrt für private PKW's gesperrt. Im Unterschied zu 15 € Parkgebühren in Compatsch ist der Parkplatz P1 am Sessellift zum Spitzbühl zwar gebührenfrei, aber nicht kostenlos zu haben. Gegenüber einer Wanderung ab Compatsch sind 2 x 200 zusätzliche Höhenmeter über die Kuppe des Spitzbühel zu absolvieren, so dass insgesamt 1400-1500 m im An- und Abstieg zu leisten sind. 6:20 Std. Gesamtgehzeit verlangt uns die Runde ab. - Fotogalerie

Montag, 3. August 2015

Südtirol 2015: Glurnser Köpfl (2.395 m) im 2. Anlauf - steigen, schwitzen, kämpfen und Gipfelglueck genießen

Ortlerberge im Aufstieg zum Glurnser Köpfl
Glurnser Köpfl, Obervinschgau, Reschensee
Vor 2 Jahren wollten wir das Glurnser Köpfl im Nationalpark Stilfserjoch besteigen und sind aufgrund von Orientierungsproblemen auf dem Plaschweller angekommen, ein 140 m höherer südlicher Nachbargipfel am Fallaschkamm (Post vom 4.07.2013). Wir sind gewarnt und heute besser vorbereitet. Nach 8 km kurviger Anfahrt erreichen wir den Parkplatz bei den Lichtenberger Höfen hinter dem Ausserpazin Hof in 1.535 m Höhe. 600 Höhenmeter haben wir uns erspart. 900 Höhenmeter liegen auf der Distanz von 5,3 km vor uns. Der Wanderweg Nr. 14 steigt sogleich steil an, aber das ist nur ein Vorspiel. Richtig steil wird es ab der Abzweigung vom Almenweg. Der schmale Pfad windet sich schweißtreibend zur Tschaggonhütte empor. Nach 1:15 Std. Kampf ist die Hütte in 2.105 m Höhe erreicht. Wir verschnaufen kurz, bevor wir die weniger steilen letzten 300 Höhenmeter zum Gipfel zurücklegen. Der Weg zur Hütte ist perfekt markiert. Ab der Hütte beginnt ein Verwirrspiel. Heute lassen wir uns nicht narren und wählen für die Reststrecke eine weglose Route über den Lackboden (55 Minuten ab Tschaggonhütte). Das Panorama am Gipfel ist schlicht gigantisch und belohnt jede Mühe vielfach.
Der Aufbruch nach ausgiebiger Rast fällt schwer. Auf dem Rückweg folgen wir zunächst Markierungen am Grat des Fallaschkamms, entscheiden uns aber dann wegen mehrerer Kuhherden mit frischem Nachwuchs für eine weglose Variante bis zur Tschaggonhütte. Kampf hatten wir für unseren Bedarf heute genug. Der Rückweg auf der Route des Hinwegs ist in 1:50 Std. bewältigt. (4:00 Std. Gehzeit, 5 Std. Gesamtzeit ohne Anfahrt)  - Fotogalerie - Beschreibung Berglouter   

Freitag, 31. Juli 2015

Südtirol 2015: Gipfelglück und Steinböcke am Piz Lad, 2.808 m (Update 10.08.2016)

Reschensee mit Kirchturm, Piz Lad im Hintergrund
Gipfelwetter! Wir entscheiden uns für den Wandergipfel Piz Lad(1), der seit einer Tour vor 2 Jahren unsere To-do-Liste bereichert.(2) Der Gipfel am Dreiländereck Italien-Österreich-Schweiz bildet den nordöstlichen Endpunkt Sesvennagruppe. Genauer betrachtet ist der Piz Lad kein typischer Berggipfel, sondern ein Gipfelgrat. Am nordöstlichen Ende des Grats ist in 2784 m Höhe ein weit sichtbares Gipfelkreuz aufgestellt. Der mit 2808 m höchste Punkt befindet sich etwas weiter südöstlich. 
Unsere Wanderung startet an der Reschner Alm in 2010 m Höhe(3) mit kräftigen Anstiegen. Der moderate Mittelteil der Route verläuft auf historischen Militärwegen, an die sich auf Weg Nr. 5 bis zum Gipfelkreuz endlos erscheinende Serpentinen im Schotter des Hochgebirges anschließen. Nach 1:45 Std. erreichen wir das Gipfelkreuz, an dem sich ein weites Panorama entfaltet. In der Tiefe erkennen wir Reschensee, Reschenpass, Oberinntal und Oberengadin. In der Höhe blicken wir zu zahlreichen Dreitausendern der Ötztaler, Bündner und Ortler-Alpen
Ab dem Gipfelkreuz folgen wir Weg 5a, eine Genusstour auf unschwierigem Gratweg mit wenigen ausgesetzten Passagen. Am Grat sonnt sich eine Herde Steinböcke. Die oft scheuen Tiere zeigen keine Fluchtinstinkte und beäugen uns neugierig. Eine windgeschützte Mulde bietet sich für eine kurze Rast an, ehe wir auf steilen Schotterpfaden zum Almboden absteigen. Nicht weit vom Sesslad-Kreuz (2380 m) endet die Schleife am Hauptweg Nr. 5., auf dem wir zur Reschner Alm zurückkehren (2 Std. ab Gipfelkreuz). Nach  3:45 Std. Gehzeit (4:15 Gesamtzeit) und etwas mehr als 800 m An- und Abstieg freuen wir uns auf eine ausgiebige Rast und das Panorama an der gastlichen Alm. - Fotogalerie

Dienstag, 28. Juli 2015

Südtirol 2015: Gipfeltour vom Stilfserjoch zur Rötlspitze (auch Punta Rosa oder Piz Cotschen), 3.026 m

Rötlspitze, 3.026 m
Wetterbedingt haben wir in der vorigen Woche auf einen Abstecher zur Rötlspitze verzichtet (Post vom 21.07.2015). Der nicht besonders schwierige Dreitausender mit 3.026 m Höhe (T2 mit kurzen T3-Passagen gem. SAC-Wanderskala) im Grenzgebiet von Graubünden und Südtirol lockt als attraktiver Panoramaberg. Schnell und leicht ist der Gipfel vom 2.760 m hohen Stilfserjoch zu erreichen, Matterhorn des Radsports und einer der höchsten für Motorfahrzeuge öffentlich zugänglichen Alpenpässe. Unsere Radtouren auf das Stilfserjoch sind Vergangenheit. In der Gegenwart erspart uns der Linienbus 271 ab dem Dorf Stilfs in fast einstündiger Fahrt die Bewältigung von ca. 1.500 Höhenmetern über 48 Kehren der Passstraße. Das Wetter ist nicht perfekt, aber Aus- und Fernsichten übertreffen unsere Erwartungen. - Fotogalerie