Donnerstag, 27. September 2012

Schottland 2012 - Cairn Gorm, Grampian Mountains, reloaded - 1.245 m, Munro Nr. 6

Steinmänner auf dem Weg zum Gipfel
Karte des Cairngorms NP (das Tourenziel ist eingekreist)
'Cairngorms' ist der Name eines Nationalparks in den 'Grampian Mountains' der östlichen schottischen Highlands. Die Bezeichnung des Nationalparks verweist auf die Bergkette der 'Cairngorm Mountains', in der sich fünf der zehn höchsten Berge Großbritanniens befinden. Namensgebend ist für die Bergkette der Gipfel, 'Cairn Gorm' (gälisch: 'An Càrn Gorm', dt. 'blauer Hügel'), der mit einer Höhe von 1.245 m nur die Nr. 5 der 'Cairngorms' und die Nr. 6 Großbritanniens ist. Mit 1.309 m ist der 'Ben Macdhui' (gälisch: 'Beinn Mhic Dhuibh') der höchste Gipfel der Cairngorms und nach dem 1.344 m hohen 'Ben Nevis' (gälisch: Beinn Nibheis) der zweithöchste Gipfel Großbritanniens. Die absoluten Höhen klingen für alpine Verhältnisse bescheiden, tatsächlich gleichen die Bedingungen jedoch eher hochalpinen Regionen im Bereich von Dreitausendern der Alpen. - Fotogalerie der Gipfeltour -  Post des Aufstiegs vom 5. Juli 2009 - Cairngorm Nationalpark

Freitag, 10. August 2012

Südtirol 2012 - Tour auf das Eisjöchl, mit 2.895 m Höhe das Dach des Meraner Höhenweges


Blick aus dem Pfossental auf da Eisjöchl (2.895 m) und den Anstiegsweg (links)

In diesem Sommer bilden die südlichen Etappen des Meraner Höhenweges einen Schwerpunkt unserer Wanderaktivitäten in Südtirol. Die Attraktivität dieses Rundwanderweges um die Texelgruppe lässt uns einige Abschnitte gleich mehrmals gehen. Am 1.08.2012 haben wir bereits eine begeisternde leichte Wanderung im Pfossental bis zum Eishof unternommen. Als Abschlusstour unseres Südtirolaufenthaltes wählen wir erneut das Pfossental, gehen aber heute den Abschnitt von Vorderkaser (1.694 m) über das Eisjöchl (2.895 m) bis zur Stettiner Hütte (2.875 m), die wenige Gehminuten unterhalb des Jöchls auf der Pfelderer Seite liegt. Von einem vollständigen Übergang nach Pfelders, wie wir ihn in umgekehrter Richtung mit viel Schnee und Schneetreiben 1990 in dichten Wolken gegangen sind, sehen wir heute aus logistischen Gründen ab und genießen statt dessen auf dem Rückweg noch einmal das Pfossental in der umgekehrten Gehrichtung. Zuletzt sind wir diese Tour 1998 gegangen. Wir wollten die Hochwilde besteigen, mussten aber ohne Gipfel umkehren, weil noch im August die Gipfelroute tief verschneit war.
- Fotogalerie 10.08.2012 - Post & Fotos 1.08.2012 - Webseite Stettiner Hütte - Meraner Höhenweg - Meraner Höhenweg(2) -
Post der Gipfeltour auf die Hochwilde im Jahr 1990

Donnerstag, 2. August 2012

Südtirol 2012 - Gipfeltour mit Malte auf die Hintere Schöntaufspitze, 3.325 m

Hintere Schöntaufspitze, 3.325 m, mit Madritschjoch, 3.123 m

Auf der Durchreise zwischen zwei Urlaubstandorten bleibt Malte für einige Tage in Südtirol und möchte die Gelegenheit nutzen, den ersten Dreitausender seines Lebens zu besteigen. Als Ziel schlagen wir den Gipfel der Hinteren Schöntaufspitze vor, die am einfachsten aus dem Suldental erreicht wird. Mit der respektablen Höhe von 3.325 m belohnt der Gipfelaufstieg bei guten Sichtverhältnissen mit einem grandiosen Ausblick auf die umgebende Bergwelt. Bei Benutzung der Seilbahn ist keine allzu große Höhendifferenz zu bewältigen, die jedoch auf einer recht kurzen Route zu leisten ist und darum eine solide Kondition erfordert. Die Route ist nicht vergletschert und für alpine Verhältnisse eher leicht, also gerade richtig für ambitionierte Anfänger. - Fotogalerie 

Mittwoch, 11. Juli 2012

Südtirol 2012 - Wanderung auf die Spitzige Lun, 2.324 m, Vinschgauer Aussichtsberg und Malser Hausberg

Gipfel der Spitzigen Lun, 2.324 m
Die Spitzige Lun hieß ursprünglich Piz Lun (vom Lateinischen abgeleitet – Mondberg). Wir empfehlen als Namen 'Fliegenberg'. Die flachen Hänge werden nämlich bis zur Gipfelkuppe beweidet, was Myriaden Fliegen anlockt. Da sich aktuell kein Weidevieh in dem Gebiet aufhält, stürzen sich die Fliegen auf uns.
Abgesehen von dem Fliegenproblem ist die Tour auf den Malser Hausberg wegen der phantastischen Aussicht auf den Vinschgau und seine umliegenden Berge eine unbedingte Empfehlung.
Der Anstieg von Planeil über ca. 800 Höhenmeter ist in 1,5 Stunden auf leicht zu gehenden und schönen Wegen zu bewältigen. Der Anstieg von Mals dauert mindestens doppelt so lange. - Fotogalerie 11.07.2012
Weil es so schön war, sind wir am 17.07.2012 die Tour noch einmal als Übergang vom Matscher Tal nach Planeil gegangen. - Fotogalerie 17.07.2012

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schottland 2011 - Ben Vrackie, 841 m, Tour auf einen Corbett mit Angie

Ein Aufenthalt in den Highlands bleibt ohne Bergbesteigung unvollständig. Da Gisela und Richard derzeit für eine Bergtour ausfallen, begeben sich Angie und ich zwangsläufig alleine auf den Weg. Wetterprognose und zeitliche Restriktionen lassen uns auf einen Munro verzichten. Mit dem Ben Vrackie wählen wir einen Corbett als Gipfelziel. Gisela und Richard besichtigen statt dessen das Blair Castle. Am Nachmittag wollen wir uns dann im Moulin Pub treffen.







Donnerstag, 29. September 2011

Schottland 2011 - Ben Wyvis reloaded, Munro mit 1.046 m Gipfelhöhe

Blackwater Glen mit Ben Wyvis
Ben Wyvis im Gebiet des Easter Ross ist von Inverness aus der am nähesten liegende Munro. Aufgrund unserer Besteigung im Jahr 2008 wissen wir zudem, dass der Berg nicht besonders schwierig ist, in einer schönen Heidelandschaft liegt und attraktive Panoramaussichten bietet. Diese Eigenschaften sprechen für den Ben Wyvis als Tagesziel.
Gisela befindet sich nach ihrer Knie-OP noch in der Schonungsphase und kann uns darum leider nicht begleiten. Sie setzt sich statt dessen in den Lynver-Garten, um zu lesen. Per Mobiltelefon halten wir über den Tag Kontakt.





Freitag, 2. September 2011

Südtirol 2011 - Ohne Gipfeltour auf die Vermoispitze, 2.929 m, fahren wir nicht nach Hause!

Vermoispitze, 2.929 m mit Trumsberg oberhalb von Kastelbell

Von unseren Unterkünften in Kastelbell-Marein und Latschinig blicken wir täglich auf den Gipfel der Vermoispitze, auf dem wir bereits mehrmals gestanden haben und den wir als "unseren Hausberg" im Vinschgau betrachten. Auch in diesem Sommer wollen wir wieder auf den Gipfel steigen und haben uns die Tour für unseren letzten Tag in Südtirol aufgehoben. Das gestern noch weniger freundliche Wetter zeigt sich heute von seiner besten Seite. Der Gipfel hat jedoch seinen Preis. Er fordert nämlich einige Mühe, die nicht immer komfortabel ist, wie die Kommentare zeigen.

Montag, 29. August 2011

Südtirol 2011 - Gipfeltour auf die Vordere Rotspitz, 3.033 m, im hinteren Martelltal

Gipfel Vordere Rotspitz, 3.033 m, mit Zugangsweg aus Martell
Bei der Wanderung mit Daniel zur Marteller Hütte entdecken wir neue Wege, die einen einfachen Zugang zum Gipfel der "Vorderen Rotspitz" erschließen. Mit Werner und Traugott sind wir uns einig, die Chance zur Begehung eines leichten Dreitausenders nutzen zu wollen, zumal der Gipfel als ein spektakulärer Aussichtsberg gilt. Das stabile Sommerwetter lockt uns heute auf den Weg, den wir als Rundtour über die Marteller Hütte planen.









Donnerstag, 18. August 2011

Südtirol 2011 - Hintere Schöntaufspitze reloaded, 3.325 m


Nördlich vom Madritschjoch, ein 3.123 m hoher Übergang zwischen dem Suldental und dem Martelltal, liegt der nur ca. 200 m höhere Gipfel der Hinteren Schöntaufspitze. Dieser Gipfel war vor 25 Jahren unser erster Dreitausender, den wir mit eigener Kraft begangen haben und der unsere Bergkarriere in den nachfolgenden Jahren nachhaltig motiviert hat. Heute unternehmen wir eine "Nostalgietour" auf diesen Aussichtsberg, den wir schon häufig bestiegen haben.

Mittwoch, 13. Oktober 2010

New England 2010: Dorr Mountain im Acadia National Park

Blick über das Moor auf die Westflanke des Dorr Mountains
Flache Buckelberge, wie sie auch in den schottischen Highlands vorherrschen, sind Zeugen von Eiszeiten, deren Gletscher exponierte Erhebungen abgeschliffen haben. Flach oder spitz, eine Gebirgslandschaft ohne Bergbesteigung geht nun wirklich gar nicht. Höchster Berg des Reviers ist der Cadillac Mountain, der als jedoch als erste Kandidat einer Besteigung ausfällt. Eine Abzweigung der Park Loop Road, die bis auf den Gipfel dieses Berges führt, hält uns von der Absurdität dieser Besteigung ab. Als Alternative haben wir den Dorr Mountain ausgewählt und damit eine glückliche Hand. Mit der Höhe von 1.270 ft / 378 m ist der Dorr Mountain für einen Alpinisten zwar kein ernsthafter Berg, er sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Anforderungen an Kondition, Trittsicherheit und Orientierungsvermögen entsprechen durchaus alpinen Maßstäben, aber das Naturerlebnis und ein großartiges Panorama belohnen alle Mühen.